Das Erkennen der noch unbekannten Talente neuer und bestehender Mitarbeiter wird für Arbeitgeber immer wichtiger. Nicht nur aufgrund der angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt, sondern auch, weil Talententwicklung und nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit für den Erfolg und die Entwicklung von Organisationen immer wichtiger werden. Um unbekannte Talente schnell zu identifizieren, sind vor allem ein Motivations- und ein Persönlichkeitstest von großem Wert.
Talententwicklung als Dreh- und Angelpunkt der Prioritäten
Bedeutung von Antriebsmotivationstests und Persönlichkeitstests
In der Praxis bedeutet dies für Arbeitgeber, Personalverantwortliche und Führungskräfte, dass es immer wichtiger wird, Talente bei (bestehenden) Mitarbeitern zu entdecken und zu nutzen. Und ganz sicher auch, um Menschen mit wichtigen Talenten zu identifizieren und zu binden. Um darüber hinaus ihre Talententwicklung gut zu fördern. Doch wie erkennt man die verborgenen Talente von Mitarbeitern? Zur Messung von Talenten gibt es beispielsweise bereits den Kompetenzcheck. Darüber hinaus erweisen sich jedoch vor allem die Persönlichkeit und die Motivation einer Person als entscheidend für den letztendlichen Erfolg. Hierfür stehen bei hrmforce unter anderem auch der Motivationstest (Motivation) und der Persönlichkeitstest (Big50) zur Verfügung. Darauf werden wir später noch ausführlicher eingehen. Neben der großen Bedeutung der Motivationen und der Persönlichkeit einer Person gibt es noch einen weiteren wichtigen Grund, diese Aspekte bei der Talententwicklung genau zu betrachten. Dies ist auch wichtig, um richtig in die richtigen Personen zu investieren. Kluge Führungskräfte helfen ihren Mitarbeitern gerne dabei, ihre Talente und Qualitäten zu erkennen und einzusetzen. Denn das sorgt für mehr Zufriedenheit am Arbeitsplatz, motiviertere Mitarbeiter und bessere Ergebnisse für Ihr Unternehmen. Das Rezept ist bekannt, aber bei weitem nicht immer selbstverständlich. Manchmal werden Investitionen in Assessments und Schulungen getätigt, ohne dass sich die Mitarbeiter in ihrer Arbeit tatsächlich verändern. So zeigen Studien, dass 45 % der Investitionen in Weiterbildung und Entwicklung nicht zur Anwendung im Arbeitsalltag führen („Scrap Learning“). Durch Investitionen in (neu entdeckte) Talente bei Menschen mit guter Motivation und passenden Persönlichkeitsmerkmalen ist die Erfolgswahrscheinlichkeit deutlich höher. Das erhöht den Ertrag von Entwicklungsinvestitionen erheblich. So können Investitionen in die Talentförderung tatsächlich zum Erfolg Ihres Unternehmens beitragen. Das bedeutet übrigens nicht, dass Menschen „auf der Strecke bleiben“. Es kann vor allem dafür sorgen, dass Entwicklungsprogramme besser auf die Talente jedes einzelnen Mitarbeiters abgestimmt werden.Auch in Branchen mit Personalmangel fehlt es an Aufmerksamkeit für Talente
Trotz der wachsenden Aufmerksamkeit für die Talentförderung in den letzten Jahren erleben Arbeitnehmer in diesem Bereich oft noch erhebliche Defizite, auch in Branchen, die schon seit langem mit großem Personalmangel zu kämpfen haben. Nehmen wir zum Beispiel das Gesundheitswesen und insbesondere die Pflegekräfte. Jüngsten Untersuchungen zufolge fühlen sie sich nach eigenen Angaben oft „gut aufgehoben“. Das liegt vor allem an der Arbeitsatmosphäre, der Zusammenarbeit im Team und der Zufriedenheit, die die Hilfe für Patienten mit sich bringt. Doch gerade bei der Talentförderung hapert es noch häufig. Nur 56 % der Pflegekräfte in der häuslichen Pflege sowie in Pflege- und Seniorenheimen empfinden, dass ihrer Entwicklung ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt wird (bei Krankenhauspflegekräften liegt dieser Wert mit 67 % etwas höher). Das sind doch bemerkenswerte Zahlen in einer Branche, in der jedes Talent zählen sollte. Ein wichtiger Engpass ist, dass Talente oft nicht aktiv erkundet werden und daher verborgen bleiben. Dabei muss man Talente erst erkennen, bevor man sie weiterentwickeln kann. Achten Sie dabei vor allem auch auf die Motivation und die Persönlichkeitsmerkmale der Mitarbeiter. Das klingt vielleicht kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach.Persönlichkeitstest und Motivationstest in der Praxis
Der „Big Fifty“ (Big50)-Persönlichkeitstest ist wertvoll, um mit objektivierten Daten zu arbeiten. Dies ist die hierfür am häufigsten verwendete (und erforschte) Persönlichkeitstheorie. Nach einem etwa 20-minütigen Online-Test (150 Fragen) wissen Sie viel mehr über die vorhandenen Kompetenzen eines Mitarbeiters. Dies ist wertvoll, um die Verbindung zwischen einem Persönlichkeitsprofil und (weiterzuentwickelnden) Kompetenzen herzustellen. Für jede Kompetenz wird zudem angegeben, inwieweit ein Mitarbeiter diese Kompetenz entwickeln kann. Dies basiert auf seiner Persönlichkeit und auf den fünf wichtigsten Persönlichkeitsfaktoren für das Verhalten in Arbeitssituationen (Neurotizismus, Extraversion, Offenheit, Gewissenhaftigkeit und Anpassungsfähigkeit). Darüber hinaus ist der Motivationstest (Motivation) hilfreich, um zu verstehen, was die Motivation einer Person steigert und was sie mindert. Denn vor allem Motivationsfaktoren bestimmen, warum jemand etwas tut und warum manche Mitarbeiter weniger motiviert sind als andere. Das hängt stark mit den persönlichen Motivationsfaktoren einer Person zusammen. Während für den einen „sinnvolle Arbeit“ oder die eigene Weiterentwicklung die wichtigsten Motivationsfaktoren sind, zählt für einen anderen vor allem das Gehalt oder beispielsweise der Kontakt zu Kollegen. Und das macht für die Talentförderung einen großen Unterschied. Und es gibt noch viele weitere Beweggründe zu nennen. Auch dieser Online-Test dauert etwa 20 Minuten und liefert anschließend viele wertvolle Erkenntnisse über die Motivatoren und Demotivatoren einer Person. Unternehmen, die über diese Erkenntnisse verfügen, können große Fortschritte im Bereich der Talententwicklung erzielen. Vor allem, wenn die Erkundung und Erkennung (verborener) Talente mit einem modernen Gesprächszyklus mit persönlichen Entwicklungsgesprächen verbunden wird.Neue Wege bei der Erkundung und Entwicklung von Talenten
Es ist von großer Bedeutung, der Talentförderung mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Denn der strukturelle Fachkräftemangel und das Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt nehmen immer weiter zu. Dies müssen wir für die kommenden Jahrzehnte berücksichtigen, denn selbst, und das ist anders als früher, in Zeiten wirtschaftlicher Gegenwinde mit Umstrukturierungen haben weitaus mehr Branchen als je zuvor mit großem Fachkräftemangel zu kämpfen. Auch die Beratungsgesellschaft Berenschot plädiert daher für innovative Lösungen, bei denen das Talentmanagement eine wichtige Rolle spielt. Dies erfordert nach Ansicht der Beratungsgesellschaft jedoch einen anderen Führungsstil, der stärker moderierend wirkt, sowie eine Kultur, in der alle Talente ganz bewusst eingesetzt werden. „Für Unternehmen ist es zunächst einmal wichtig zu untersuchen, welche Talente sie wirklich benötigen, und dabei ihre Mission, ihre Strategie und die Kontinuität im Blick zu behalten“, so ein Performance-Spezialist von Berenschot. „Vor allem angesichts der Erkenntnis, dass Talente wirklich der entscheidende Erfolgsfaktor für das kommende Jahrzehnt sind.“ Und dem schließen wir uns gerne an.Setzen Sie diese Erkenntnis in die Praxis um
Nutzen Sie das Assessment direkt oder besprechen Sie mit einem Spezialisten, welcher Ansatz passt.
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