Die Leistungsfähigkeit von Teams wird immer wichtiger. Aber wie sorgt man dafür, dass diese Teams auch wirklich gute Leistungen erbringen? Mit Teamentwicklung kann man gezielt daran arbeiten. Das beginnt mit der Analyse der Teamleistung und der Persönlichkeiten im Team. Unter Berücksichtigung verschiedener Teamstile kann dann jeder an konkreten Handlungsschritten arbeiten.
Der Aufstieg der Teamentwicklung
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Das geschieht nicht von selbst
Innerhalb von Organisationen vollzieht sich derzeit ein Wandel von den alten hierarchischen Führungsmodellen hin zu stärker (multifunktionalen) teamorientierten Modellen. Dies sorgt für bessere Leistungen und ist ein effektiveres Modell, um in dem dynamischen, weniger unvorhersehbaren Geschäftsumfeld der heutigen Zeit erfolgreich zu agieren. Ein erfolgreiches Team sorgt in diesem Umfeld für die gewünschten Leistungen, ist effektiver und erzielt bessere Ergebnisse als nur die Summe der Leistungen, die einzelne Teammitglieder erbringen. Allerdings gibt es dabei eine Herausforderung. Effektive Teams entstehen meist nicht von selbst. Teamentwicklung ist wichtig, damit ein Team bessere Leistungen erbringt und herausragende Ergebnisse erzielt. Andernfalls bleibt es einfach eine Gruppe von Einzelpersonen. Auffällig ist, dass sich noch nicht einmal 20 Prozent der Teams als „leistungsstark“ bezeichnen. Das heißt, etwa 80 Prozent tun dies (noch) nicht!Teamleistungen analysieren und verbessern
Die meisten Teams könnten viel effektiver arbeiten, als sie es oft tun. Und oft lassen sich bereits mit kleinen Maßnahmen große Fortschritte erzielen. „Teamentwicklung“ ist dabei das Schlüsselwort. Dabei erweisen sich Teamtraining und Führungskräftetraining als wichtige (evidenzbasierte) Maßnahmen. Grundsätzlich liegt die Lösung jedoch größtenteils in der Art und Weise, wie Teamleistungen und persönliche Eigenschaften analysiert werden und dem Team die Verantwortung für die Verbesserung der Teamleistung übertragen wird. Die Berücksichtigung verschiedener Teamstile und der Rollen innerhalb von Teams ist dabei von großer Bedeutung. Bei hrmforce haben wir die Instrumente, die Organisationen für ihre Analysen im Bereich der Teamentwicklung nutzen, entsprechend angepasst. Vor relativ kurzer Zeit wurden sogar zusätzliche Module hinzugefügt, um verschiedene Teamstile zu beleuchten. Denn kein Team gleicht dem anderen, und das gilt ebenso für die Umgebungsfaktoren, mit denen sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten konfrontiert sind.Verschiedene Teams und Umgebungsfaktoren
Darüber hinaus gibt es natürlich viele Theorien und Denkmodelle zur effektivsten Zusammensetzung von Teams. Je nach Art des Teams, den Zielen und den Rahmenbedingungen sind diese Theorien und Erkenntnisse für Ihre Teamentwicklung von großem Wert. Denn möchten Sie komplexe Projekte zum Erfolg führen? Dann sollten Sie vorzugsweise ein großes Team aus hochqualifizierten Spezialisten zusammenstellen, wie diese Untersuchung bei multinationalen Unternehmen zeigt. Die Kehrseite ist jedoch, dass hochqualifizierte Spezialisten oft weniger bereit sind, voneinander zu lernen, (pro)aktiv Informationen auszutauschen und sich gegenseitig dabei zu helfen, die Arbeit so gut wie möglich aufzuteilen. Das können wichtige Aspekte sein, die es bei einem solchen Team zu beachten gilt, insbesondere wenn die Analyse der persönlichen und Teammerkmale ebenfalls darauf hindeutet. Oder handelt es sich um ein Innovationsteam? Dann kann Leistungsdruck ein wichtiger Aspekt sein. Denn Innovationsteams verhalten sich unter Druck geradezu risikoscheu, wodurch Innovationen eher scheitern, wie Untersuchungen von TNO zeigen. Ihre Empfehlung: Schaffen Sie ein aufmerksames Arbeitsumfeld, in dem sich widerstandsfähiges Innovationsverhalten entwickeln kann. Dabei können HRD-Experten dem Team helfen und dessen Ausfallrisiken verringern, so TNO.Gleichgewicht und Phasen der Teamentwicklung
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Zusammenhang zwischen individueller und Teamleistung. Durch gute Zusammenarbeit holen die Teammitglieder mehr aus sich heraus und fördern sich gegenseitig. In Teams hat man es natürlich mit Einzelpersonen zu tun, die danach streben, das Beste aus ihrer eigenen Karriere zu machen. Das ist an sich sehr gesund, aber das Gleichgewicht muss auch gesund bleiben. Sobald das individuelle Streben auf Kosten des Teams geht, kann die Gruppendynamik sogar kontraproduktiv wirken. Auch daran lässt sich im Rahmen der Teamentwicklung arbeiten, natürlich in den verschiedenen Phasen der Teamentwicklung, wie wir bereits zuvor beschrieben haben.Die Rolle der Führungskräfte
Und dann ist da natürlich noch die wichtige Rolle der Führungskräfte. Wissenschaftliche Untersuchungen zur Teamleistung auf der Grundlage von „Serious Gaming“ mit einem Escape Room (von Friesland Boeit) lieferten ebenfalls wertvolle neue Erkenntnisse. Dabei wurde die Teamleistung auf Kompetenzebene untersucht, wobei der Führung besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde. „In einer sich schnell verändernden Welt und Wirtschaft sind Führung und Zusammenarbeit derzeit entscheidende Schwerpunkte“, so der an dieser Studie beteiligte Führungsexperte Jelle Dijkstra (Dozent für Persönliche Führung & Innovationskraft an der NHL Hogeschool). „Doch genau das sind oft die Schwachstellen. Organisationen wollen ‚anders arbeiten‘ und ‚anders zusammenarbeiten‘, aber wie genau? Diese Frage bleibt oft unbeantwortet.“ Eine besondere Erkenntnis aus den langjährigen Untersuchungen im Escape Room ist, dass die erfolgreichsten Teams zwei Führungskräfte haben: eine dominante und eine soziale Führungskraft, die sich abwechseln können. Sie müssen in der Lage sein, flexibel zwischen verschiedenen Führungsstilen zu wechseln, je nach Team, Umfeld und Aufgabe.Maßnahmen nach der Analyse
Teams befinden sich in ständiger Bewegung. Daher ist eine regelmäßige Analyse weiterhin wertvoll. Und nach einer Analyse sind natürlich konkrete Maßnahmen erforderlich. Mit den speziellen, auf Teams ausgerichteten Fragebögen von hrmforce ist es möglich, die Teamentwicklung (Stärken und Schwächen) zu erfassen. Anschließend können auf der Grundlage von Talenten und persönlichen Merkmalen Aufgaben und Ziele für einen Entwicklungs- und Aktionsplan formuliert werden. Die renommierte „Big Five“-Persönlichkeitstheorie (basierend auf den fünf großen Dimensionen: Extraversion, Freundlichkeit, emotionale Stabilität, Gewissenhaftigkeit und Offenheit) ist bei den Analysen und der Festlegung von Handlungsschritten für die Teamentwicklung von großem Nutzen. Unsere Analysen basieren darauf.Setzen Sie diese Erkenntnis in die Praxis um
Nutzen Sie das Assessment direkt oder besprechen Sie mit einem Spezialisten, welcher Ansatz passt.
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