Die Arbeitsbelastung im Grundschul- und Sekundarschulwesen ist hoch. Lehrer in den Niederlanden arbeiten länger als ihre Kollegen in anderen europäischen Ländern und unterrichten häufiger große Klassen mit mehr als 30 Schülern. Um ihrer Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen, sind Lehrer bereits auf die Straße gegangen und haben die Klassenzimmer geschlossen. Lehrer und Lehrkräfte stehen ständig vor einem Dilemma. Angesichts des hohen Drucks wäre es sinnvoll, es etwas ruhiger angehen zu lassen. Doch wer sind die Leidtragenden? Die Schüler in der Klasse. Das möchte man als Lehrkraft unter allen Umständen vermeiden. Es würde direkt gegen die Berufsethik verstoßen. Deshalb macht man das Beste aus der Situation und versucht, das Beste daraus zu machen.
Die Regierung eilt dem Bildungswesen zu Hilfe
Tipps zur Verringerung der Arbeitsbelastung:
- Zeitmanagement: Eine zu hohe Arbeitsbelastung entsteht, wenn der Überblick fehlt. Zeitmanagement kann dabei helfen. Erstellen Sie einen guten Wochenplan, eine To-do-Liste für den Tag und nutzen Sie die Ihnen zur Verfügung stehende Zeit effektiv. Wenn Sie selbst die Kontrolle behalten, sorgt das für deutlich weniger Stress.
- Prioritäten: Die wichtigste Aufgabe eines Lehrers ist es, den Schülern etwas beizubringen. Dort liegt also auch die Priorität. Ihre Hochphasen gehören daher vor allem ins Klassenzimmer. Alle anderen Angelegenheiten treten in den Hintergrund. Besprechungen zum Beispiel sind zwar notwendig und nützlich, aber gestalten Sie sie effizient. Legen Sie eine Obergrenze für die Besprechungsdauer fest. In einer halben Stunde können Sie genauso viele Themen besprechen wie in der dreifachen Zeit.
- Teamarbeit: Auch wenn Lehrkräfte meist allein vor der Klasse stehen, könnt ihr euch als Kollegen gegenseitig unterstützen und als Team zusammenarbeiten. Löst gemeinsam die Probleme, auf die ihr stoßt. Gebt euch gegenseitig Ratschläge. Außerdem könnt ihr als Team mehr Einfluss auf den Schulplan nehmen. So sorgt ihr dafür, dass ihr während des Schuljahres Dinge tut, die ihr selbst für wichtig haltet, und nicht nur, weil sie von der Schulleitung vorgeschrieben wurden.
- Selbsterkenntnis: Was verursacht bei dir Stress? Wann brauchst du Hilfe von einem Kollegen oder Vorgesetzten? Was inspiriert dich, was motiviert dich? Was sind deine Kompetenzen und welche davon kommen in der Praxis am häufigsten zum Einsatz? Ein Verständnis für diese Aspekte sorgt für mehr Eigenverantwortung in deiner Arbeitssituation und wirkt sich positiv auf den Stress aus.
Setzen Sie diese Erkenntnis in die Praxis um
Nutzen Sie das Assessment direkt oder besprechen Sie mit einem Spezialisten, welcher Ansatz passt.
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