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Mit einem Online-Fragebogen Vielfalt und Inklusion im Griff behalten

Veröffentlicht am 20. September 2024 5 Min. Lesezeit Floor HendriksFloor Hendriks
DE&I vragenlijst Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion gewinnen im modernen Arbeitsumfeld zunehmend an Bedeutung. Unternehmen richten ihren Fokus zunehmend darauf. Dies bietet große Vorteile wie: mehr Innovationskraft, bessere Entscheidungsfindung und eine größere Attraktivität für Mitarbeiter und Kunden. Mit dem Online-Fragebogen (DE&I) von hrmforce können Sie mehr Einblick in Diversitätsthemen gewinnen und diese besser in den Griff bekommen. Intern nutzen wir diesen Fragebogen auch selbst, um Erhebungen durchzuführen. Wir haben ihn zwei unserer Programmiererinnen vorgelegt.

Bedeutung von Vielfalt und Gleichstellung in Organisationen

Vielfalt und Inklusion sorgen für eine Unternehmenskultur, in der sich alle Mitarbeiter respektiert und wertgeschätzt fühlen. Unabhängig von gegenseitigen Unterschieden wie Geschlecht, ethnischer Herkunft, Alter, sexueller Orientierung oder beispielsweise einer körperlichen Behinderung. Diese Unterschiede fallen oft als Erstes ein, aber es kann sich auch um andere Unterschiede wie Neurodiversität oder Kompetenzen handeln. Gleichstellung bedeutet, dass jeder die gleichen Chancen erhält, unabhängig von diesen Unterschieden. Wer Unterschiede gleichberechtigt behandelt oder sogar nutzt, kann daraus, neben der grundsätzlichen Entscheidung, auch große Vorteile ziehen. So verhindert man nicht nur (unbewusste) Diskriminierung, beispielsweise bei Bewerbungen oder Beförderungen. Ein vielfältiges und inklusives Arbeitsumfeld sorgt zudem für ein höheres Engagement der Mitarbeiter, mehr Kreativität und letztendlich bessere Unternehmensergebnisse.

Studien zu den Vorteilen

Zu den Vorteilen für Unternehmen wurde in den letzten Jahren viel geforscht, mit bemerkenswerten Ergebnissen. Eine Studie von McKinsey aus dem Jahr 2018 zeigt, dass Unternehmen mit größerer Geschlechtervielfalt eine um 15 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit für bessere finanzielle Leistungen haben. Unternehmen mit ethnischer Vielfalt schneiden sogar um 35 Prozent besser ab. Dies liegt laut der Studie daran, dass Vielfalt auf der Entscheidungsebene zu leistungsstärkeren Teams führt. Eine Analyse der „Harvard Business Review“ zeigt zudem, dass Vielfalt in Teams zu mehr führt. Vor allem durch bessere Leistungen in den Bereichen Problemlösung und strategisches Denken. Die größere Attraktivität vielfältiger und inklusiver Organisationen gilt insbesondere für jüngere Generationen. Vor allem Menschen der Generation Z (geboren seit den 90er Jahren) möchten gehört werden und legen besonderen Wert darauf, dass Organisationen bewusst mit Vielfalt und Inklusion umgehen, wie diese internationale Studie zeigt.

Online-DE&I-Fragebogen

Um in einer Organisation mehr Einfluss auf Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion zu gewinnen, ist es wichtig, verschiedene Teilthemen messen zu können. Der einzigartige DE&I-Fragebogen von hrmforce sammelt Daten darüber, wie Mitarbeiter Vielfalt und Inklusion erleben. Eine Organisation kann den vollständigen Fragebogen verwenden oder bestimmte Fragen in bestehende Umfragen oder beispielsweise regelmäßige Erhebungen integrieren. Mit den gewonnenen Erkenntnissen können Sie innerhalb einer Organisation oder eines Teams gezielte Maßnahmen ergreifen, um Vielfalt und Inklusion weiter zu verbessern. Der Name des DE&I-Fragebogens bezieht sich übrigens auf die englische Bezeichnung „Diversity, Equality & Inclusion “. Mitarbeiter, die den Fragebogen ausfüllen, geben an, inwieweit sie einer Aussage zustimmen. Neben direkten Fragen zur Unternehmenskultur beziehen sich diese auch auf Teilthemen wie die demografische Zusammensetzung der Organisation, Transparenz und Fairness, Einstellungs- und Auswahlverfahren, Aufstiegschancen, Lohngleichheit, Entwicklungsmöglichkeiten, das Engagement der Führungskräfte sowie beispielsweise den Umgang mit eventuellen Vorfällen oder Beschwerden. Zudem wird ein Zusammenhang zur Mitarbeiterzufriedenheit und beispielsweise zum Image der Organisation hergestellt. Einige offene Fragen können besonders wertvolle Anregungen für die Unternehmenspolitik liefern. Wie zum Beispiel diese Frage: Welche zusätzlichen Schritte oder Maßnahmen würdest du empfehlen, um ein inklusiveres Umfeld für alle Mitarbeiter zu schaffen?

Was messen wir selbst?

Auch in unserer eigenen Organisation nutzen wir den DE&I-Fragebogen. Eine unserer Erkenntnisse ist, dass dies zur Stärkung einer Kultur der Offenheit und des Respekts beiträgt, in der jeder Mitarbeiter sich selbst sein kann. Außerdem sorgt er für mehr Engagement, da das Streben nach Gleichbehandlung geschätzt wird. Und das wiederum sorgt für eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit. Um dies auf die Probe zu stellen, legen wir zwei unserer Programmiererinnen einige Aussagen vor. Tilani (Senior Tech Lead) und Uthpala (Senior Software Engineer) arbeiten seit 11 bzw. 2,5 Jahren in unserem Team im wunderschönen Sri Lanka für hrmforce. Wie erleben sie unser Arbeitsumfeld?
  1. Die Vielfalt unserer Belegschaft verbessert unser Arbeitsumfeld.
Beide bestätigen dies. Tilani: „Wenn man das Talent hat, bekommt man die Chance. Unabhängig beispielsweise vom Geschlecht oder anderen Unterschieden. Die Talente, die jeder mitbringt, stärken unser Arbeitsumfeld, wie auch viele Studien belegen. Ich selbst war vor elf Jahren die erste Mitarbeiterin, die in unser Team aufgenommen wurde. Danach konnte ich mich zur Senior Tech Lead weiterentwickeln. In all den Jahren habe ich viel mit Menschen verschiedener Nationalitäten, Religionen und ethnischer Hintergründe zusammengearbeitet. Jeder wird hier gleich behandelt. In unserem Unternehmen feiern wir auch Feiertage verschiedener Religionen: christliche Feiertage wie Weihnachten, aber zum Beispiel auch das buddhistische Wesak-Fest.“ Uthpala hat es auch selbst erlebt: „Die Gleichbehandlung von Frauen und Männern ist in Sri Lanka nicht die Regel, aber in der IT-Branche schon. Als ich hier eingestellt wurde, gab es noch sechs weitere Bewerber, allesamt Männer. Aber wir hatten alle die gleichen Chancen, und man hat sich aufgrund meines Talents und meiner Berufserfahrung für mich entschieden.“
  1. Unser Arbeitsumfeld unterstützt die individuellen Bedürfnisse jedes Mitarbeiters.
„Zum Glück, denn verschiedene Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse“, sagt Tilani. Uthpala: „Wenn ich ein Problem mit meinem Bein hätte und keine Treppen steigen könnte, bin ich mir sicher, dass eine passende Lösung gefunden würde. Dann könnte ich vorübergehend von zu Hause aus arbeiten, oder wenn es länger dauern würde, gäbe es Anpassungen am Arbeitsplatz. Eine schwangere Frau kann zum Beispiel auch mehr von zu Hause aus arbeiten, wenn sie das braucht.“
  1. Unsere Organisation wird extern für ihr Engagement im Bereich DEI anerkannt.
„Das glaube ich schon“, sagt Uthpala. Tilani: „Auch wenn es schwer einzuschätzen ist, wie die Außenwelt das sieht. Das müsste man separat messen. Wie es in den Niederlanden wahrgenommen wird, können wir von Sri Lanka aus schwerer einschätzen. Die geografische Entfernung ist für uns jedenfalls kein Problem. Wir fühlen uns genauso eingebunden. Wir arbeiten intensiv mit unseren Kollegen in den Niederlanden zusammen und kennen uns gut. Wir haben mehrere Online-Meetings pro Woche und treffen uns manchmal auch persönlich. Diese geografische Distanz macht keinen Unterschied.“

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