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Das Planungsgespräch: unverzichtbar für jedes Unternehmen

Veröffentlicht am 28. Februar 2018 3 Min. Lesezeit Floor HendriksFloor Hendriks
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Ein Planungsgespräch führen

Es kommt häufig vor, dass Mitarbeiter bei einem Mitarbeitergespräch überrascht werden. Plötzlich stellt sich heraus, dass der Arbeitgeber nicht zufrieden ist. Erst dann erfährt der Mitarbeiter, welche Ziele gesetzt wurden und was von ihm erwartet wurde. Dies lässt sich vermeiden, indem zu Beginn jedes Jahres ein Planungsgespräch geführt wird. Bei einem Planungsgespräch besprechen Mitarbeiter und Vorgesetzter gemeinsam die Pläne für das kommende Jahr. Sie treffen konkrete Vereinbarungen und legen klare Ziele fest. Dieses Gespräch ist der Beginn eines Zyklus, zu dem auch das Evaluierungs- und das Beurteilungsgespräch gehören. Zusammen bilden sie das Entwicklungsgespräch. Talententwicklung wird immer wichtiger. Stillstand bedeutet Rückschritt. Hier sind 5 Tipps für ein gutes Planungsgespräch.

1. Gehen Sie von Gleichberechtigung aus

Ein gutes Gespräch zu führen, ist nicht immer einfach. Oft hören die Menschen einander nicht richtig zu und urteilen zu voreilig. In einem Planungsgespräch scheint es ein Ungleichgewicht zu geben, der Vorgesetzte steht in der Hierarchie höher. Moderne Organisationen wenden sich jedoch zunehmend von alten hierarchischen Strukturen ab. Das Gespräch muss daher auf der Grundlage der Gleichberechtigung stattfinden. Hören Sie genau zu, was die Mitarbeiter selbst sagen. Vergleichen Sie dies mit Ihren eigenen Zielen und nehmen Sie gegebenenfalls Anpassungen vor.

2. Machen Sie das Ziel und den Nutzen des Gesprächs deutlich

Dass Sie Entwicklungsgespräche für wichtig halten, bedeutet nicht, dass Ihre Mitarbeiter dies auch so sehen. Machen Sie daher im Vorfeld deutlich, warum ein Entwicklungsgespräch wichtig ist für:
  • das Unternehmen
  • den Mitarbeiter selbst
Erläutern Sie, warum Ihre Organisation Talentförderung für wichtig hält. Erläutern Sie, wie Mitarbeiter Eigenverantwortung übernehmen können. Erläutern Sie auch den Unterschied zwischen einem Planungs- und einem Leistungsgespräch. Das Ziel des jeweiligen Gesprächs muss klar sein. Bei Planungsgesprächen formulieren Sie Erwartungen und legen Ziele fest. Diese Ziele müssen das Ergebnis eines gegenseitigen Austauschs sein. Beide Seiten bringen ihre Erwartungen, Ideen und Wünsche ein. Die Ziele müssen konkret sein. Ein Ziel wie „mehr Eigeninitiative zeigen“ ist zu vage. Der Mitarbeiter kann das sehr unterschiedlich auslegen, und es lässt sich nur schwer messen.

3. Setze dir SMART-Ziele

Wenn du Ziele formulierst, musst du sie überprüfen können. Gestalte sie „SMART“:
  • Spezifisch: Ist das Ziel konkret genug?
  • Messbar: Kann man das Ergebnis messen?
  • Akzeptabel: Sind sich beide Seiten einig?
  • Realistisch: Ist das Ziel erreichbar?
  • Termingebunden: Wann muss es fertig sein?
Für einen noch umfassenderen Ansatz können Sie sich für SMART ER entscheiden:
  • Ökologisch: Passt das Ziel zur Erfahrung und den Fähigkeiten des Mitarbeiters?
  • Relevant: Ist das Ziel für das Unternehmen von Wert?
Planen Sie das Gespräch rechtzeitig, damit sich beide Seiten gut vorbereiten können.

4. Lege den Schwerpunkt auf das Positive

Bei Entwicklungsgesprächen ist es leicht, sich auf das zu konzentrieren, was nicht gut läuft. Talententwicklung bedeutet jedoch gerade, dass man die guten Eigenschaften hervorhebt. Indem du das Positive betonst, gibst du dem Mitarbeiter Selbstvertrauen und förderst seine weitere Entwicklung. Bauen Sie auf dem auf, was bereits gut läuft. Stellen Sie sich als Führungskraft die Frage: „Wie kann ich dafür sorgen, dass Sie sich bei Ihrer Arbeit noch wohler fühlen?“ Und: „Wie können Sie Ihre Stärken optimal einsetzen?“ Für den Mitarbeiter gilt: „Wie kann ich das Beste aus mir herausholen und für das Unternehmen wichtig sein?“ Dieser positive Ansatz funktioniert für beide Seiten und führt zu den besten Ergebnissen.

5. Plane ein Folgegespräch

Der Arbeitgeber orientiert sich an den Zielen, die das Unternehmen festgelegt hat. Daraus leiten sich die individuellen Ziele der Mitarbeiter ab. Achte jedoch darauf, die Messlatte nicht zu hoch anzusetzen. Berücksichtige die Kompetenzen des Mitarbeiters. Halten Sie alle Vereinbarungen schriftlich fest und legen Sie sie dem Mitarbeiter zur Zustimmung vor. Anschließend ist es wichtig, dass Sie sich an die getroffenen Vereinbarungen halten. Verwenden Sie ein Planungsformular, um alles festzuhalten. Planen Sie gleich ein Folgegespräch in Form eines Mitarbeitergesprächs ein.

Fazit

Ein Einstiegsgespräch zu Beginn des Jahres ist für jedes Unternehmen unverzichtbar. Indem Sie gemeinsam Ziele festlegen und Erwartungen aussprechen, sorgen Sie für besser motivierte Mitarbeiter. Diese wissen genau, was von ihnen erwartet wird. Ein Planungsgespräch ist die ideale Vorbereitung auf das spätere Leistungsgespräch.

Setzen Sie diese Erkenntnis in die Praxis um

Nutzen Sie das Assessment direkt oder besprechen Sie mit einem Spezialisten, welcher Ansatz passt.

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