Aufbau einer Lern- und Feedbackkultur
Lernen und Feedback zur Gewohnheit machen, indem Fehler offen besprochen werden, Reflexion in die Arbeit integriert wird und man selbst vorbildliches Verhalten vorlebt.
Wie hrmforce dies misst
- Messmethode
- 360-Grad-Feedback
- hrmforce-Instrument
- Pulse Survey, 360 Feedback, Learning Styles
- Kompetenz (50-Framework)
- Lernfähigkeit
- Trainierbarkeit
- mittel
- Nachfrageausblick 2026 bis 2030
- steigend
Mehrere Bewerter aus dem Umfeld der betreffenden Person bewerten das Verhalten anhand von Verhaltensankern.
Verhaltensanker
| Ebene | Verhalten auf dieser Ebene |
|---|---|
| N1 Geführt | Bittet um Feedback zur eigenen Arbeit und bedankt sich bei Kollegen für kritische Anmerkungen, ohne in die Defensive zu gehen. arbeitet unter Aufsicht und befolgt Anweisungen · Routine, jeweils eine Variable nach der anderen · eigene Aufgabe |
| N3 Beherrscht | Erstellt kurze Bewertungen im Anschluss an Projekte und spricht Teammitglieder an, die Feedback vermeiden oder es persönlich nehmen. legt den eigenen Ansatz fest und holt proaktiv Input ein · mehrere Variablen, gewisse Mehrdeutigkeiten · eigenes Team oder eigener Prozess |
| N5 Führung | Integriert Lernen und die sichere Fehlermeldung in den Richtlinien-, Schulungs- und Überprüfungszyklus der Organisation und misst die Wirkung. legt den Standard und die Richtlinien fest · strategisch, unter hoher Unsicherheit · Organisation, Wertschöpfungskette oder Berufsfeld |
N2 und N4 sind bewusst nicht verankert. Die Bewerter ordnen sie gemäß der Konvention O*NET zwischen den Ankerpunkten ein.
Zugrundeliegende Skills
Diese Skills übernehmen die Messroute und die Verhaltensanker dieses Konstrukts.
| T | Skill | Definition | Nachfrageausblick 2026 bis 2030 |
|---|---|---|---|
| V | Einführung von Grundregeln für das Feedback Grundregeln für das Feedback | Einigt sich mit dem Team darauf, wie Feedback im Arbeitsalltag gegeben, eingeholt und entgegengenommen wird. | steigend |
| V | Fehler thematisieren Fehlerkultur | Reagiert auf Fehler mit nachfragendem Verhalten statt mit Vorwürfen und erkundigt sich auch nach eigenen Fehlern. | steigend |
| V | Modellierung von Feedback-Verhalten Modellierung von Feedback | Bittet sichtbar um Feedback, erläutert, wie damit umgegangen wird, und nimmt Kritik an, ohne sich zu verteidigen. | steigend |
| V | Reflexion in Teambesprechungen integrieren Reflexionsroutine | Fügt einen festen Tagesordnungspunkt ein, bei dem das Team die Arbeitsweise und die Zusammenarbeit reflektiert. | steigend |
| V | Normalisierung von wertschätzendem Feedback Würdigung im Feedback | Ermöglicht es Kollegen, ganz selbstverständlich anzusprechen, was gut läuft und was verbessert werden könnte. | steigend |
| V | Durchführung einer Lernnachbesprechung nach einem Vorfall Kritikfreie Bewertung | Organisiert eine Überprüfung, die sich auf Ursachen und Arbeitsmethoden konzentriert, anstatt Einzelpersonen die Schuld zuzuweisen. | steigend |
| V | Stärkung der Fähigkeiten im Bereich Team-Feedback Aufbau von Feedback-Kompetenzen | Lässt die Teammitglieder das Geben von Feedback in realen Situationen üben und gibt Hinweise dazu, wie sie es formulieren können. | steigend |