Unterstützung in der Behindertenbetreuung
Unterstützt Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung bei alltäglichen Aktivitäten, in der Kommunikation und bei Tagesprogrammen, abgestimmt auf ihre Fähigkeiten.
Wie hrmforce dies misst
- Messmethode
- Beobachtung am Arbeitsplatz
- hrmforce-Instrument
- Arbeitsproben-Test, Competency Check
- Kompetenz (50-Framework)
- Sensitivität
- Trainierbarkeit
- hoch
- Nachfrageausblick 2026 bis 2030
- steigend
Strukturierte Arbeitsplatzbeobachtung anhand eines Formulars, das auf Verhaltensankern basiert.
Verhaltensanker
| Ebene | Verhalten auf dieser Ebene |
|---|---|
| N1 Geführt | Unterstützt einen Klienten bei alltäglichen Aktivitäten unter Aufsicht und hält sich an die im Betreuungsplan festgelegten Vereinbarungen. arbeitet unter Aufsicht und befolgt Anweisungen · Routine, jeweils eine Variable nach der anderen · eigene Aufgabe |
| N3 Beherrscht | Passt die Unterstützung eigenständig an das Niveau und das Verhalten des Klienten an und bezieht das persönliche Netzwerk in die Entscheidungsfindung mit ein. legt den eigenen Ansatz fest und holt proaktiv Input ein · mehrere Variablen, gewisse Mehrdeutigkeiten · eigenes Team oder eigener Prozess |
| N5 Führung | Entwickelt Unterstützungsmethoden für die Zielgruppe, untermauert diese mit Fachliteratur und begleitet Teams bei der Bewältigung schwerwiegender Verhaltensprobleme. legt den Standard und die Richtlinien fest · strategisch, unter hoher Unsicherheit · Organisation, Wertschöpfungskette oder Berufsfeld |
N2 und N4 sind bewusst nicht verankert. Die Bewerter ordnen sie gemäß der Konvention O*NET zwischen den Ankerpunkten ein.
Zugrundeliegende Skills
Diese Skills übernehmen die Messroute und die Verhaltensanker dieses Konstrukts.
| T | Skill | Definition | Nachfrageausblick 2026 bis 2030 |
|---|---|---|---|
| V | Umgang mit Verhaltensweisen in Notlagen Umgang mit herausforderndem Verhalten | Ermittelt die Ursache für aggressives Verhalten, lautstarke Äußerungen oder Rückzug bei einem Klienten und wählt einen deeskalierenden Ansatz. | steigend |
| V | Erstellung eines Förderplans für Menschen mit Behinderung Unterstützung bei der Umsetzung des Plans | Setzt die vereinbarten Unterstützungsziele für einen Kunden mit einer Behinderung um und dokumentiert die erzielten Fortschritte. | stabil |
| V | Leitfaden für die täglichen Aktivitäten Unterstützung bei alltäglichen Aktivitäten | Organisiert und betreut Aktivitäten, die den Fähigkeiten und Interessen von Klienten mit einer Behinderung entsprechen. | stabil |
| V | Einsatz von unterstützender Kommunikation Unterstützte Kommunikation | Verwendet Piktogramme, Zeichen oder Kommunikationshilfen, um mit einem Kunden zu kommunizieren, der über begrenzte Sprachkenntnisse verfügt. | steigend |
| V | Unterstützung bei Aktivitäten des täglichen Lebens Unterstützung bei den Aktivitäten des täglichen Lebens | Unterstützt einen Klienten beim Waschen, Anziehen, Essen und bei der Toilettenbenutzung, wobei so viel Selbstständigkeit wie möglich gewahrt bleibt. | stabil |
| V | Schaffung einer reizarmen Umgebung Unterstützung bei der sensorischen Regulierung | Passt Licht, Geräusche und den Tagesablauf so an, dass ein Klient mit sensorischer Überlastung ruhiger agieren kann. | steigend |
| K | Abwägung von freiheitsbeschränkenden Maßnahmen nach dem niederländischen Pflegegesetz Regelungen zu wettbewerbsbeschränkenden Praktiken | Prüft, ob eine freiheitsbeschränkende Maßnahme erforderlich ist, sucht nach Alternativen und dokumentiert die Entscheidung gemäß dem niederländischen Pflegegesetz. | steigend |
| V | Zusammenarbeit mit dem Kundensystem Zusammenarbeit innerhalb der Familie | Bezieht Eltern, gesetzliche Vertreter und Angehörige in Vereinbarungen über Unterstützung und alltägliche Entscheidungen mit ein. | steigend |