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G Verhaltenskompetenz HF-D3.2-003 bereichsübergreifend 8 Skills

Organisationsbewusstsein

Erkennen, wie formelle und informelle Beziehungen, Interessen und Entscheidungsprozesse in der Organisation funktionieren, und diese bei den eigenen Handlungen berücksichtigen.

Wie hrmforce dies misst

Messmethode
Situational Judgement Test · rho 0.12 (SD 0.11)
hrmforce-Instrument
Big Fifty, Competency Check, 360 Feedback
Kompetenz (50-Framework)
Organisatorische Sensibilität
Trainierbarkeit
mittel
Nachfrageausblick 2026 bis 2030
stabil

Szenario mit Antwortmöglichkeiten, das hinsichtlich Wissen oder Verhaltenstendenzen bewertet wird.

Dies ist ein Auswahlkriterium, kein kurzfristiges Entwicklungsziel. Erstellen Sie hierfür keinen dreimonatigen Entwicklungsplan.

Verhaltensanker

EbeneVerhalten auf dieser Ebene
N1 Geführt Fragt ab, wer in ein Thema einbezogen werden muss, bevor ein Vorschlag an andere weitergeleitet wird.
arbeitet unter Aufsicht und befolgt Anweisungen · Routine, jeweils eine Variable nach der anderen · eigene Aufgabe
N3 Beherrscht Ermittelt, welche Interessen ein Vorschlag anspricht, bezieht die richtigen Personen im Vorfeld mit ein und wählt einen geeigneten Zeitpunkt, um ihn zur Sprache zu bringen.
legt den eigenen Ansatz fest und holt proaktiv Input ein · mehrere Variablen, gewisse Mehrdeutigkeiten · eigenes Team oder eigener Prozess
N5 Führung Erkennt Zusammenhänge zwischen Organisationseinheiten und externen Parteien und lenkt die Entscheidungsfindung, indem er frühzeitig Unterstützung organisiert.
legt den Standard und die Richtlinien fest · strategisch, unter hoher Unsicherheit · Organisation, Wertschöpfungskette oder Berufsfeld

N2 und N4 sind bewusst nicht verankert. Die Bewerter ordnen sie gemäß der Konvention O*NET zwischen den Ankerpunkten ein.

Zugrundeliegende Skills

Diese Skills übernehmen die Messroute und die Verhaltensanker dieses Konstrukts.

TSkillDefinitionNachfrageausblick 2026 bis 2030
V Darstellung des Entscheidungsprozesses
Entscheidungsdiagramm
Festlegung, wer in der Organisation über welche Angelegenheiten entscheidet und in welcher Reihenfolge ein Vorschlag die einzelnen Entscheidungsinstanzen durchläuft. stabil
V Identifizierung der Beteiligten
Stakeholder-Analyse
Benennung von Einflussnehmern, Betroffenen und deren jeweiligen Interessen im Zusammenhang mit einer Veränderung oder einem Projekt. stabil
G Berücksichtigung informeller Beziehungen
Informelle Netzwerke
Abwägung, wem in der Praxis tatsächlich Gehör geschenkt wird, auch außerhalb des formellen Organigramms. stabil
V Abstimmung eines Vorschlags auf die Agenda der Unternehmensleitung
Gestaltungsvorschläge
Formulierung eines eigenen Vorschlags im Rahmen der Ziele und Kennzahlen, an denen sich die Geschäftsleitung orientiert. steigend
G Die Wahl des richtigen Zeitpunkts für einen Vorschlag
Zeitliche Vorschläge
Die Vorstellung eines Vorschlags zu einem Zeitpunkt, zu dem die Entscheidungsträger dafür offen sind und über die entsprechenden Mittel verfügen. stabil
V Unterstützung für einen Vorschlag gewinnen
Akzeptanz schaffen
Durchführung separater Gespräche mit den Beteiligten vor einer Entscheidung, um Unterstützung und Einwände zu erfassen. steigend
G Benennung ungeschriebener Regeln
Unternehmenskultur
Einem neuen Kollegen erläutern, welche Gewohnheiten und Sensibilitäten innerhalb des Unternehmens gelten. stabil
V Erläuterung der Position der eigenen Abteilung
Erläuterung der Organisationsstruktur
Erläuterung der Aufgaben der eigenen Abteilung und deren Zusammenhang mit anderen Abteilungen. stabil
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