Risikobewertung
Benennt mögliche Probleme, schätzt deren Wahrscheinlichkeit und Auswirkungen ein und verknüpft Kontrollmaßnahmen oder eine bewusste Akzeptanz damit.
Wie hrmforce dies misst
- Messmethode
- Arbeitsproben-Test · rho 0.33 (SD 0.09)
- hrmforce-Instrument
- Competency Check, Arbeitsproben-Test
- Kompetenz (50-Framework)
- Beurteilungsvermögen
- Trainierbarkeit
- hoch
- Nachfrageausblick 2026 bis 2030
- steigend
Der Bewerber führt unter standardisierten Bedingungen eine repräsentative Arbeitsprobe durch.
Verhaltensanker
| Ebene | Verhalten auf dieser Ebene |
|---|---|
| N1 Geführt | Erkennt unsichere oder vom Normablauf abweichende Situationen in der eigenen Arbeit und meldet diese gemäß dem geltenden Verfahren. arbeitet unter Aufsicht und befolgt Anweisungen · Routine, jeweils eine Variable nach der anderen · eigene Aufgabe |
| N3 Beherrscht | Ermittelt die Hauptrisiken für den eigenen Prozess, ordnet diese nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung und ergreift entsprechende Maßnahmen. legt den eigenen Ansatz fest und holt proaktiv Input ein · mehrere Variablen, gewisse Mehrdeutigkeiten · eigenes Team oder eigener Prozess |
| N5 Führung | Legt die Risikobereitschaft und die Bewertungsmethode für die Organisation fest und berücksichtigt akzeptierte Restrisiken. legt den Standard und die Richtlinien fest · strategisch, unter hoher Unsicherheit · Organisation, Wertschöpfungskette oder Berufsfeld |
N2 und N4 sind bewusst nicht verankert. Die Bewerter ordnen sie gemäß der Konvention O*NET zwischen den Ankerpunkten ein.
Zugrundeliegende Skills
Diese Skills übernehmen die Messroute und die Verhaltensanker dieses Konstrukts.
| T | Skill | Definition | Nachfrageausblick 2026 bis 2030 |
|---|---|---|---|
| V | Erstellung einer Risikomatrix Risikomatrix · Wahrscheinlichkeits-Auswirkungs-Matrix | Ordnet Risiken nach Wahrscheinlichkeit und Auswirkung in einer Matrix ein und ermittelt so, welche Risiken vorrangig behandelt werden müssen. | steigend |
| V | Pflege eines Risikoregisters Risikoregister · Risikoprotokoll | Erfasst für jedes Risiko den Verantwortlichen, die Messgröße, den Status und das Überprüfungsdatum in einem Register, das stets auf dem neuesten Stand gehalten wird. | steigend |
| V | Definition von Kontrollmaßnahmen Kontrollmaßnahmen · Risikominderung | Wählt für jedes Risiko Maßnahmen aus, die die Wahrscheinlichkeit oder die Auswirkungen verringern, und weist einen Verantwortlichen zu. | steigend |
| V | Festlegung der Risikobereitschaft Risikobereitschaft · Risikotoleranz | Einigt sich mit dem Kunden darauf, welches Risiko akzeptabel ist und wo die Toleranzgrenze liegt. | steigend |
| V | Durchführung einer FMEA FMEA · Fehlermodi- und Auswirkungsanalyse | Ermittelt pro Prozessschritt, welche Fehlermodi auftreten können, und bewertet diese hinsichtlich Wahrscheinlichkeit, Auswirkung und Erkennbarkeit. | stabil |
| V | Anwendung der Bowtie-Analyse Bowtie-Analyse · Hindernisanalyse | Führt Ursachen, unerwünschte Ereignisse, Folgen und Hindernisse in einem Bowtie-Modell zusammen. | stabil |
| V | Berücksichtigung des Restrisikos Restrisiko · Risikoakzeptanz | Gibt an, welches Risiko nach Ergreifung von Maßnahmen verbleibt, wer es akzeptiert und aus welchen Gründen. | steigend |
| V | Stresstests anhand von Szenarien Stresstests · Schockszenario | Prüft einen Plan oder ein Budget anhand eines extremen, aber plausiblen Szenarios und ermittelt die daraus resultierenden Konsequenzen. | steigend |
| V | Meldung von Risiken an den Kunden Risikoberichterstattung · Risikokommunikation | Meldet Risiken rechtzeitig und verständlich an den Kunden oder den Vorstand und unterbreitet dabei einen Vorschlag zur Risikokontrolle. | steigend |
| V | Frühzeitige Risikoerkennung Frühzeitige Risikoerkennung · Risikoerkennung | Erkennt anhand von Zahlen, Berichten und Anzeichen, dass ein Risiko zunimmt, und meldet dies, bevor Schaden entsteht. | steigend |