Szenariodenken und Zukunftskompetenz
Untersucht verschiedene mögliche Zukunftsszenarien für ein Thema, beschreibt die Konsequenzen pro Szenario und nennt Anzeichen, die auf ein bestimmtes Szenario hindeuten.
Wie hrmforce dies misst
- Messmethode
- Assessment-Center · rho 0.29 (SD 0.09)
- hrmforce-Instrument
- Competency Check, Strukturiertes Interview
- Kompetenz (50-Framework)
- Vision
- Trainierbarkeit
- hoch
- Nachfrageausblick 2026 bis 2030
- steigend
Mehrere Übungen, mehrere Bewerter, bewertungsdimensionenbezogene Benotung.
Verhaltensanker
| Ebene | Verhalten auf dieser Ebene |
|---|---|
| N1 Geführt | Nennt zwei mögliche Ergebnisse eines Plans und gibt an, was sich daraufhin in der eigenen Arbeit ändern müsste. arbeitet unter Aufsicht und befolgt Anweisungen · Routine, jeweils eine Variable nach der anderen · eigene Aufgabe |
| N3 Beherrscht | Erarbeitet drei Szenarien für den eigenen Prozess mit Annahmen und Konsequenzen und nennt die ersten Anzeichen für jedes Szenario. legt den eigenen Ansatz fest und holt proaktiv Input ein · mehrere Variablen, gewisse Mehrdeutigkeiten · eigenes Team oder eigener Prozess |
| N5 Führung | Erarbeitet Szenarien für die Organisation mit einem Zeithorizont von mehreren Jahren und verknüpft diese mit Entscheidungszeitpunkten und messbaren Kennzahlen. legt den Standard und die Richtlinien fest · strategisch, unter hoher Unsicherheit · Organisation, Wertschöpfungskette oder Berufsfeld |
N2 und N4 sind bewusst nicht verankert. Die Bewerter ordnen sie gemäß der Konvention O*NET zwischen den Ankerpunkten ein.
Zugrundeliegende Skills
Diese Skills übernehmen die Messroute und die Verhaltensanker dieses Konstrukts.
| T | Skill | Definition | Nachfrageausblick 2026 bis 2030 |
|---|---|---|---|
| V | Erstellung einer Szenario-Matrix Szenario-Matrix · Szenarien mit zwei Achsen | Wählt zwei zentrale Unsicherheiten als Achsen aus und erarbeitet konkret die vier daraus resultierenden Zukunftsszenarien. | steigend |
| V | Ermittlung der wichtigsten Unsicherheiten Wesentliche Unsicherheiten · Wesentliche Unsicherheiten | Ermittelt, welche ungewissen Faktoren den größten Einfluss auf den Ausgang einer Angelegenheit haben. | steigend |
| V | Ermittlung von Best- und Worst-Case-Szenarien Best- und Worst-Case-Szenario · Szenarien mit unterschiedlichen Ausprägungen | Beschreibt für einen Plan den günstigsten und den ungünstigsten Verlauf mit den jeweiligen Konsequenzen pro Variante. | steigend |
| V | Durchführung eines „Premortem“ Premortem · Prospektive Rückschau | Untersucht bereits vor Projektbeginn, warum ein Projekt ein Jahr später gescheitert sein könnte, und sammelt Gegenmaßnahmen. | steigend |
| V | Benennung von Frühwarnsignalen Frühwarnsignale · Frühindikatoren | Ermittelt für jedes Szenario, welche beobachtbaren Anzeichen darauf hindeuten, dass dieses Szenario Realität wird. | steigend |
| V | Zukunftsforschung und Trendanalyse Zukunftsanalyse · Trendanalyse | Verfolgt systematisch Entwicklungen außerhalb der Organisation und beurteilt, welche Auswirkungen diese auf die Arbeit haben. | steigend |
| V | Durchführung von Was-wäre-wenn-Analysen Was-wäre-wenn-Analyse · Szenario-Modellierung | Berechnet, wie sich das Ergebnis verändert, wenn sich eine oder mehrere Annahmen anders als erwartet erweisen. | steigend |
| V | Anwendung des Backcasting-Ansatzes Backcasting · Rückwärtsplanung | Geht von einem gewünschten Endzustand aus und arbeitet schrittweise rückwärts zu dem, was jetzt geschehen muss. | steigend |
| V | Szenarien in Auswahlmöglichkeiten umsetzen Umfassende Optionen · Maßnahmen zur Vermeidung von Bedauern | Legt fest, welche Maßnahmen in allen Szenarien sinnvoll sind und welche nur zu einem bestimmten Szenario gehören. | steigend |