Risikomanagement
Risiken in der Arbeit, bei Projekten oder in Richtlinien identifizieren, deren Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen abwägen, Kontrollmaßnahmen auswählen und regelmäßig überprüfen, ob diese Maßnahmen funktionieren.
Wie hrmforce dies misst
- Messmethode
- Wissenstest · rho 0.40 (SD 0.13)
- hrmforce-Instrument
- Wissenstest (kundenspezifisch), Competency Check
- Kompetenz (50-Framework)
- Beurteilungsvermögen
- Trainierbarkeit
- hoch
- Nachfrageausblick 2026 bis 2030
- steigend
Test zur Überprüfung des deklarativen Fachwissens, der in der Regel kundenspezifisch zusammengestellt wird.
Verhaltensanker
| Ebene | Verhalten auf dieser Ebene |
|---|---|
| N1 Geführt | Meldet unsichere oder risikobehaftete Situationen im eigenen Arbeitsbereich über den vereinbarten Meldeweg. arbeitet unter Aufsicht und befolgt Anweisungen · Routine, jeweils eine Variable nach der anderen · eigene Aufgabe |
| N3 Beherrscht | Erstellt eine Risikoliste mit Angaben zu Wahrscheinlichkeit, Auswirkung und Maßnahmen pro Risiko und überprüft diese regelmäßig gemeinsam mit den Beteiligten. legt den eigenen Ansatz fest und holt proaktiv Input ein · mehrere Variablen, gewisse Mehrdeutigkeiten · eigenes Team oder eigener Prozess |
| N5 Führung | Erstellt das Risikorahmenwerk der Organisation, legt gemeinsam mit der Geschäftsleitung die Risikobereitschaft fest und berichtet dem Aufsichtsgremium darüber. legt den Standard und die Richtlinien fest · strategisch, unter hoher Unsicherheit · Organisation, Wertschöpfungskette oder Berufsfeld |
N2 und N4 sind bewusst nicht verankert. Die Bewerter ordnen sie gemäß der Konvention O*NET zwischen den Ankerpunkten ein.
Zugrundeliegende Skills
Diese Skills übernehmen die Messroute und die Verhaltensanker dieses Konstrukts.
| T | Skill | Definition | Nachfrageausblick 2026 bis 2030 |
|---|---|---|---|
| V | Durchführung einer Risikoanalyse Risikoidentifizierung | Erfasst gemeinsam mit den Beteiligten die Risiken in Bezug auf Arbeit, Projekte oder Richtlinien und beschreibt diese eindeutig. | steigend |
| V | Erstellung einer Risikomatrix Risikomatrix | Ordnet Risiken nach Wahrscheinlichkeit und Auswirkung in einer Matrix ein und legt dadurch die Reihenfolge ihrer Behandlung fest. | steigend |
| V | Auswahl von Kontrollmaßnahmen Risikobehandlung | Entscheidet für jedes Risiko, ob es vermieden, gemindert, übertragen oder akzeptiert wird, und benennt einen Verantwortlichen. | steigend |
| V | Erstellung eines Risikoberichts Risikoberichterstattung | Regelmäßige Berichte über die Hauptrisiken, die Wirksamkeit der Maßnahmen und neu auftretende Risiken. | stabil |
| K | Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz Risikobewertung am Arbeitsplatz | Erhebt Risiken für die Arbeitssicherheit und erstellt einen Aktionsplan mit Maßnahmen und Fristen. | stabil |
| V | Analyse eines Vorfalls Vorfallanalyse | Untersucht nach einem Vorfall die Fakten, Ursachen und systemischen Faktoren und erarbeitet Maßnahmen zur Vermeidung einer Wiederholung. | stabil |
| V | Erstellung eines Plans zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs Planung der Geschäftskontinuität | Legt fest, wie kritische Prozesse fortgeführt werden, wenn Mitarbeiter, Systeme, Gebäude oder Lieferanten ausfallen. | steigend |
| V | Ermittlung der Risikobereitschaft Risikobereitschaft | Einigt sich mit dem Vorstand darauf, welches Risikoniveau pro Thema akzeptabel ist und wo eine Grenze gezogen wird. | steigend |
| V | Bewertung des Betrugsrisikos Bewertung des Betrugsrisikos | Ermittelt, wo Geld, Daten oder Befugnisse missbraucht werden könnten und welche Kontrollmaßnahme dies abdeckt. | steigend |