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V Kompetenz HF-D4.6-003 branchenübergreifend 9 Skills

Risikomanagement

Risiken in der Arbeit, bei Projekten oder in Richtlinien identifizieren, deren Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen abwägen, Kontrollmaßnahmen auswählen und regelmäßig überprüfen, ob diese Maßnahmen funktionieren.

Wie hrmforce dies misst

Messmethode
Wissenstest · rho 0.40 (SD 0.13)
hrmforce-Instrument
Wissenstest (kundenspezifisch), Competency Check
Kompetenz (50-Framework)
Beurteilungsvermögen
Trainierbarkeit
hoch
Nachfrageausblick 2026 bis 2030
steigend

Test zur Überprüfung des deklarativen Fachwissens, der in der Regel kundenspezifisch zusammengestellt wird.

Verhaltensanker

EbeneVerhalten auf dieser Ebene
N1 Geführt Meldet unsichere oder risikobehaftete Situationen im eigenen Arbeitsbereich über den vereinbarten Meldeweg.
arbeitet unter Aufsicht und befolgt Anweisungen · Routine, jeweils eine Variable nach der anderen · eigene Aufgabe
N3 Beherrscht Erstellt eine Risikoliste mit Angaben zu Wahrscheinlichkeit, Auswirkung und Maßnahmen pro Risiko und überprüft diese regelmäßig gemeinsam mit den Beteiligten.
legt den eigenen Ansatz fest und holt proaktiv Input ein · mehrere Variablen, gewisse Mehrdeutigkeiten · eigenes Team oder eigener Prozess
N5 Führung Erstellt das Risikorahmenwerk der Organisation, legt gemeinsam mit der Geschäftsleitung die Risikobereitschaft fest und berichtet dem Aufsichtsgremium darüber.
legt den Standard und die Richtlinien fest · strategisch, unter hoher Unsicherheit · Organisation, Wertschöpfungskette oder Berufsfeld

N2 und N4 sind bewusst nicht verankert. Die Bewerter ordnen sie gemäß der Konvention O*NET zwischen den Ankerpunkten ein.

Zugrundeliegende Skills

Diese Skills übernehmen die Messroute und die Verhaltensanker dieses Konstrukts.

TSkillDefinitionNachfrageausblick 2026 bis 2030
V Durchführung einer Risikoanalyse
Risikoidentifizierung
Erfasst gemeinsam mit den Beteiligten die Risiken in Bezug auf Arbeit, Projekte oder Richtlinien und beschreibt diese eindeutig. steigend
V Erstellung einer Risikomatrix
Risikomatrix
Ordnet Risiken nach Wahrscheinlichkeit und Auswirkung in einer Matrix ein und legt dadurch die Reihenfolge ihrer Behandlung fest. steigend
V Auswahl von Kontrollmaßnahmen
Risikobehandlung
Entscheidet für jedes Risiko, ob es vermieden, gemindert, übertragen oder akzeptiert wird, und benennt einen Verantwortlichen. steigend
V Erstellung eines Risikoberichts
Risikoberichterstattung
Regelmäßige Berichte über die Hauptrisiken, die Wirksamkeit der Maßnahmen und neu auftretende Risiken. stabil
K Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz
Risikobewertung am Arbeitsplatz
Erhebt Risiken für die Arbeitssicherheit und erstellt einen Aktionsplan mit Maßnahmen und Fristen. stabil
V Analyse eines Vorfalls
Vorfallanalyse
Untersucht nach einem Vorfall die Fakten, Ursachen und systemischen Faktoren und erarbeitet Maßnahmen zur Vermeidung einer Wiederholung. stabil
V Erstellung eines Plans zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs
Planung der Geschäftskontinuität
Legt fest, wie kritische Prozesse fortgeführt werden, wenn Mitarbeiter, Systeme, Gebäude oder Lieferanten ausfallen. steigend
V Ermittlung der Risikobereitschaft
Risikobereitschaft
Einigt sich mit dem Vorstand darauf, welches Risikoniveau pro Thema akzeptabel ist und wo eine Grenze gezogen wird. steigend
V Bewertung des Betrugsrisikos
Bewertung des Betrugsrisikos
Ermittelt, wo Geld, Daten oder Befugnisse missbraucht werden könnten und welche Kontrollmaßnahme dies abdeckt. steigend
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