zwischenmenschliche Sensibilität
Verbale und nonverbale Signale anderer wahrnehmen, Auffälligkeiten benennen und das eigene Verhalten während des Kontakts entsprechend anpassen.
Wie hrmforce dies misst
- Messmethode
- Persönlichkeitsfragebogen · rho 0.40 (SD 0.15)
- hrmforce-Instrument
- Big Fifty, 360 Feedback, Colour Profile (Jung)
- Kompetenz (50-Framework)
- Sensitivität
- Trainierbarkeit
- mittel
- Nachfrageausblick 2026 bis 2030
- steigend
Selbstauskunft zu Verhaltenspräferenzen. Unter hrmforce finden Sie den „Big Fifty“ und den „15PF“.
Dies ist ein Auswahlkriterium, kein kurzfristiges Entwicklungsziel. Erstellen Sie hierfür keinen dreimonatigen Entwicklungsplan.
Verhaltensanker
| Ebene | Verhalten auf dieser Ebene |
|---|---|
| N1 Geführt | Erkennt, wenn ein Gesprächspartner die Aufmerksamkeit verliert oder zögert, und fragt nach, ob die Erklärung verständlich ist. arbeitet unter Aufsicht und befolgt Anweisungen · Routine, jeweils eine Variable nach der anderen · eigene Aufgabe |
| N3 Beherrscht | Er/sie nimmt Spannungen oder Zurückhaltung während eines Gesprächs wahr und passt Tonfall, Sprechtempo und Wortwahl entsprechend an. legt den eigenen Ansatz fest und holt proaktiv Input ein · mehrere Variablen, gewisse Mehrdeutigkeiten · eigenes Team oder eigener Prozess |
| N5 Führung | Schult andere darin, soziale Signale zu erkennen, und nutzt diese Erkenntnisse bei der Gestaltung sensibler Veränderungsprozesse im gesamten Unternehmen. legt den Standard und die Richtlinien fest · strategisch, unter hoher Unsicherheit · Organisation, Wertschöpfungskette oder Berufsfeld |
N2 und N4 sind bewusst nicht verankert. Die Bewerter ordnen sie gemäß der Konvention O*NET zwischen den Ankerpunkten ein.
Zugrundeliegende Skills
Diese Skills übernehmen die Messroute und die Verhaltensanker dieses Konstrukts.
| T | Skill | Definition | Nachfrageausblick 2026 bis 2030 |
|---|---|---|---|
| G | Bezeichnungen für nonverbale Signale Körpersprache deuten | Das Benennen dessen, was Sie im Laufe eines Gesprächs an der Körperhaltung, dem Blick oder der Stimme Ihres Gegenübers beobachten. | steigend |
| G | Anpassung von Tonfall und Sprechtempo an den Gesprächspartner Anpassung des Kommunikationsstils | Anpassung von Tempo, Wortwahl und Tonfall in einem Gespräch, sobald der Gesprächspartner das Interesse verliert oder sich zurückzieht. | steigend |
| V | Nachhaken, wenn jemand zögert Erkundende Fragen | Stellen von Folgefragen dazu, was der Gesprächspartner tatsächlich meint, wenn eine Antwort zögerlich oder knapp ausfällt. | steigend |
| G | Die Stimmung in einer Gruppe benennen Die Stimmung im Raum einschätzen | In einer Besprechung darauf hinweisen, dass sich die Atmosphäre oder die Stimmung verändert, und dies zur Diskussion stellen. | steigend |
| V | Überprüfung, ob eine Nachricht angekommen ist Verständnisüberprüfung | Am Ende eines Gesprächs nachfragen, was der Gesprächspartner verstanden hat und was er unternehmen wird. | steigend |
| G | Das Ansprechen von Unbehagen, das Sie bei anderen bemerken Umgang mit Unbehagen | Darauf hinweisen, dass jemand unwohl wirkt oder abwesend erscheint, und nachfragen, was bei der Arbeit vor sich geht. | steigend |
| G | Die eigene Reaktion an die Situation anpassen Situationsbezogene Reaktion | Die Wahl der eigenen Reaktion in einem Gespräch auf der Grundlage dessen, was der Gesprächspartner in diesem Moment verkraften kann. | steigend |