Grundlegende statistische Auswertung
Kennt und interpretiert grundlegende statistische Konzepte wie Streuung, Korrelation, Konfidenzintervall und Signifikanz und kann darlegen, was ein Ergebnis aussagt und was nicht.
Wie hrmforce dies misst
- Messmethode
- Wissenstest · rho 0.40 (SD 0.13)
- hrmforce-Instrument
- Ability Scan, Wissenstest (kundenspezifisch)
- Kompetenz (50-Framework)
- Beurteilungsvermögen
- Trainierbarkeit
- hoch
- Nachfrageausblick 2026 bis 2030
- steigend
Test zur Überprüfung des deklarativen Fachwissens, der in der Regel kundenspezifisch zusammengestellt wird.
Verhaltensanker
| Ebene | Verhalten auf dieser Ebene |
|---|---|
| N1 Geführt | Liest Mittelwerte, Streuung und Anzahlen korrekt aus einer Tabelle ab und überprüft, was ein Prozentsatz genau aussagt. arbeitet unter Aufsicht und befolgt Anweisungen · Routine, jeweils eine Variable nach der anderen · eigene Aufgabe |
| N3 Beherrscht | Interpretiert Korrelationen, Konfidenzintervalle und Signifikanz in einem Bericht und weist darauf hin, wo kein kausaler Zusammenhang festgestellt werden kann. legt den eigenen Ansatz fest und holt proaktiv Input ein · mehrere Variablen, gewisse Mehrdeutigkeiten · eigenes Team oder eigener Prozess |
| N5 Führung | Überprüft die statistischen Grundlagen unternehmensweiter Entscheidungen und schult andere in der korrekten Interpretation der Ergebnisse. legt den Standard und die Richtlinien fest · strategisch, unter hoher Unsicherheit · Organisation, Wertschöpfungskette oder Berufsfeld |
N2 und N4 sind bewusst nicht verankert. Die Bewerter ordnen sie gemäß der Konvention O*NET zwischen den Ankerpunkten ein.
Zugrundeliegende Skills
Diese Skills übernehmen die Messroute und die Verhaltensanker dieses Konstrukts.
| T | Skill | Definition | Nachfrageausblick 2026 bis 2030 |
|---|---|---|---|
| K | Interpretation von Korrelationen Korrelation | Erläutert, was unter Stärke und Richtung eines Zusammenhangs zu verstehen ist und warum ein Zusammenhang keinen Kausalzusammenhang belegt. | steigend |
| K | Erläuterung von Konfidenzintervallen Konfidenzintervall | Erläutert, welche Unsicherheit ein Intervall um einen Schätzwert ausdrückt und was dessen Breite über die Stichprobe aussagt. | steigend |
| K | Bedeutung und p-Werte verstehen p-Wert · Statistische Signifikanz | Erläutert, was ein p-Wert aussagt und was nicht, und warum „signifikant“ nicht dasselbe ist wie „wichtig“. | steigend |
| K | Bewertung der Effektstärke Effektgröße | Beurteilt anhand von Maßzahlen wie Cohens d und der erklärten Varianz, wie groß ein festgestellter Unterschied in der Praxis ist. | steigend |
| K | Interpretation von Streuungsmaßen Standardabweichung · Varianz | Liest Standardabweichung, Varianz und Spannweite ab und erläutert, was die Streuung über die Gruppe aussagt. | stabil |
| K | Die Wahl zwischen Mittelwert und Median Zentralwert | Wählt je nach Verteilung und Ausreißern zwischen Mittelwert, Median und Modus aus und begründet diese Wahl. | stabil |
| K | Unterscheidung der Messniveaus Messniveaus | Unterscheidet zwischen nominalen, ordinalen und Intervalldaten und wählt entsprechend passende Vergleichsoperationen und Diagramme aus. | stabil |
| K | Verteilungen erkennen Verteilungen | Erkennt normale, schiefe und bimodale Verteilungen in einem Histogramm und nennt die Konsequenzen für die Wahl der Analyse. | stabil |
| K | Unterscheidung zwischen Stichprobe und Grundgesamtheit Stichprobe | Erläutert, wie eine Stichprobe gezogen wird und wann sich die Ergebnisse auf die Grundgesamtheit verallgemeinern lassen bzw. nicht. | stabil |
| K | Unterscheidung zwischen Kausalität und Assoziation Kausale Schlussfolgerung | Bezeichnen Sie Störfaktoren, Selektionseffekte und umgekehrte Kausalität als Erklärungsansätze neben einem beobachteten Zusammenhang. | steigend |
| K | Prozentsätze und Kennzahlen lesen Prozentangaben | Beherrscht den Umgang mit prozentualen Veränderungen, Prozentpunkten und Indexzahlen und vermeidet häufige Rechen- und Interpretationsfehler. | stabil |